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live:

Abarax in der Z7 Konzertfabrik, Pratteln (CH) als support für SAGA - 03.05.09

Review by Rockslave / www.metalfactory.ch

......als Support waren Abarax (ehemals Taste Of Timeless) aus Deutschland zu Gast, die deutlich wie gekonnt den Altmeistern Pink Floyd frönten und dabei erstaunlich überzeugen konnten.

Nicht weniger als sechs Musiker kamen auf die Bühne und zelebrierten von Anfang an schwer an Pink Floyd angelehnten Prog-Sound. Sänger/Gitarrist André Bläute besitzt aber eine helle und klare Stimme, was schon mal einen gewichtigen Unterschied zum Ur-Gespann Gilmour/Waters ausmacht. Kopf der Band ist Keyboarder Udo Grasekamp, begleitet von nicht weniger als drei Söhnen (!), wie sich nachher heraus stellte. Damit stand also viermal der Familienname Grasekamp auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Dennis spielte Leadgitarre, Michael Drum und André Bass. Da Howard Hanks, der letzte im Bunde, auch eine Klampfe umgehängt hatte, standen somit echt drei 6-Saiter im Einsatz, was aber kaum wirklich spürbar war. Hanks spielte sowieso in einer eigenen Sphäre, da sich dieser vor allem zu Beginn mehr in Richtung Amp statt Publikum aufhielt. Überhaupt bewegte sich das Sextett kaum bis gar nicht, aber das war für diese Art Musik auch gar nicht nötig.

Die ersten fünf dargebotenen Songs werden alle auf dem kommenden Album «Blue Room» zu hören sein. «Red Roses» überzeugte dabei als Halbballade besonders und zeigte die Fähigkeit von Abarax auf, ihre Mentoren nicht nur zu kopieren, sondern dem Ganzen einen eigenen Stempel auf zu drücken. «Crying Of The Whales Part1» und «Journeys End» stammten schließlich vom 2005er Debüt «Crying Of The Whales» (seit Winter 2006 auf dem Markt) und fügten sich gut zum anderen Material an. Das Publikum honorierte zwar die unbestrittene Musikalität mit entsprechendem Applaus, doch sowas Ähnliches wie Stimmung war nicht auszumachen. Das Z7-Licht wurde dezent wie dienlich eingesetzt und hüllte die Band vortrefflich ein. Ebenso gute Arbeit verrichtete der Mischer, denn der brachte einen respektablen Sound hin. Nach etwas über 50 Minuten war der zweite Auftritt im Z7 (Premiere war im Oktober '08) von Abarax vorbei und führte mich danach umgehend zum Merchandise Stand, wo ich mir die Debüt-CD krallte. Es gibt beileibe einen ganzen Haufen Bands, die den britischen Psychedelic Prog Vätern nacheifern, aber in Sachen eigene Identität gehören die Deutschen klar in die Medallien-Ränge.

Setlist: «Arena» - «Life» - «Sermons & Lies» - «Natures Voice» - «Red Roses» - «Crying Of The Whales Part 1» - «Journeys End».

das ganze Review gibt es hier


Abarax in Frankfurt 18.10.08
 

Samstag, 18.10. 20 Uhr, Die Halle, Ffm

Selten habe ich eine mir noch unbekannte Location so schnell gefunden. Nur der Eingang war etwas versteckt. Vorm Eingang standen schon mal eine Handvoll Leutchen und aufgrund meines werbemäßig durchdachten Auftretens (KR-W-Kapuzenshirt) war das Eis sofort gebrochen und mit "Grobschnitt" ein erstes Gesprächsthema gefunden.

Auf dem Programm standen 3 Bands. Den Anfang machte
"Verspielte Zeit" aus Frankfurt, die 2004 und 2005 auch schon auf dem Herzberg zu Gast waren. Sie spielten ein ordentliches Set an Psychedelic Rock mit deutschen Texten. Im Vorfeld habe ich irgendwo gelesen "VU meets Can"...jo, das trifft es so in etwa. Für mich war's eher nichts, aus Geprächen mit anderen Besuchern ging jedoch hervor, daß ich da wohl eher die Ausnahme war.

Als nächstes standen dann
"Also Eden" auf der Bühne. Sie schafften es, das Publikum von den ersten Takten an in den Bann zu ziehen. Eine tolle Band, die musikalisch irgendwo zwischen Genesis und frühen Marillion (Fugazi) im 'Neo-Prog' anzusiedeln ist. Hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich habe mir gleich die neue (zweite) CD der Band gekauft.

Tja, zu
"Abarax"
muss ich dann hier wohl nicht mehr viel sagen. Eine wirklich klasse Band, die ein Superkonzert gespielt hat, vom Anfang bis zum fulminanten, dem kürzlich verstorbenen Rick Wright gewidmeten Ende. Wow! Einige Stücke der neuen, sich noch im Werden befindenden CD durften wir auch schon hören, und ich kann sagen, die CD wird sich auf jeden Fall lohnen. Leider war der Abend viel zu früh zu Ende.

Am Rande hab' ich dann immer mal wieder die Werbetrommel für's Radio und das Forum gerührt, und mit Krautrock-71 ein wirklich nettes Forums-Mitglied kennengelernt. Wieder ein Gesicht mehr hinter einem Avatar. Der Leuchtpilz hat eine menschliche Gestalt angenommen.

Zum Schluss nochmal ein riesiges Dankeschön an Udo und den Rest von Abarax für die nette Einladung. Wir hatten einen tollen Abend mit toller Musik und tollen Leuten.

ach ja, noch was: ich hätte euch hier gerne ein, zwei Fotos präsentiert, aber leider habe ich keine Kamera für so was.

Viele Grüße,
Ami und KaWumm

www.krautrock-world.com

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Ioannis Kaskamanidis  / for  A knight of light  (source: official "Blue Room" release 2010)

This is the second album of this German progressive rock band. Their debut album “Crying of the Whales” was released a couple of years ago by the same record label. One of the basic influences of ABARAX seems to be PINK FLOYD. Both of their albums have a really high quality. The vocals of Andre Blaeute are really touching while the guitar work of Dennis Grasekamp is really good! The albums has in general top notch stuff but “Autumn Storm”, “Life” and “Red Roses and Bullets” are my favourite tunes. The advantage of the band is the really beautiful melodies that “travel” you to another place. This is the best album for 2010 in this rock subgenre along with MYSTERY’s “One Among the Living”. Great album is also the debut album of the French band PROPHECY (Illusion of Time), but this has also a lot of progressive metal except from the progressive rock elements. In conclusion “Blue Room” is a must buy for the fans of progressive rock. The debut album of ABARAX (Crying of The Whales) is also a real diamond for progressive rock fans!! So progressive rock fans should support ABARAX !! The rest of you should invest to ABARAX only if it happens to like progressive rock.  (8.5/10)


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D. Eggenberger  / for  JUSTFORKICKS  (source: official "Blue Room" release 2010)

Blue room ist das lang ersehnte zweite Album der deutschen Formation Abarax. Wir mögen uns erinnern, dass ihr Debüt Crying of the whales damals im Pink Floyd Lager für einige Furore sorgte, da vor allem die Gitarrensoli etwas nach Gilmour klangen. Auch der Sound zog deutlich seine Inspiration von den britischen Vorbildern ab. Die gute Nachricht: Die Band hat sich etwas weiterentwickelt und eine eigene Identität zugelegt, was ich sehr begrüße. Auch hab ich mir jetzt das Album mehrere Album angehört und bin nicht dabei eingepennt, was beim Debüt leider mal der Fall war. Die Musik ist nach wie vor im Midtempo angesiedelt, aber die Melodien wirken präsenter und was ich wirklich cool finde, sind die dreckigen mit Orgel unterlegten Gitarrenriffs. Es sind einfach die kleine Raffinessen, die dieses Album hörenswerter machen als alles, was zuvor aus dem Hause Abarax kam. Mit Andre Blaeute verfügt die Band auch über eine Art Geheimwaffe, denn seine Stimme mimt den perfekten Rock Shouter.

Fazit: Abarax verbinden 70ier Jahre Hard Rock à la Uriah Heep mit Pink Floyd Stimmungen und liebäugeln ab und zu mit NeoProg. Diese Kombination ist zwar sicher absolut nichts Weltbewegendes aber die Jungs beherrschen ihr Handwerk und verstehen mit diesem Album ihre gewillte Hörerschaft für rund 1 Stunde glänzend zu unterhalten. Gefällt mir recht gut.
 

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DS  / for  Progarchives  (source: official "Blue Room" release 2010)

I must begin with a caveat that I haven't heard ABARAX's previous (debut) album, so I didn't know what I was getting when I ordered this one. Undoubtedly, it was worth it! I am genuinely impressed with the BLUE ROOM, and I can't help but recommend it to all fans of progressive rock. Kicking off (after the brief intro "Cry Out For Me") with a magnificent opener that sports an easily memorable melody ("Autumn Storm), the album continues strong until the very last (and longest) song, "Howard's End." ABARAX is classified on progarchives.com as a psychedelic/space rock band, and I tend to agree with this grouping. The emphasis should be placed on Psychedelic, not Space, though. Fuzzed roaring guitars, soaring keyboards (predominantly, organ), melodic solos, strong singing mixed at the front, sumptuous backing vocals, mid-tempo throughout ? all the attributes of psychedelic rock that really rocks but never crosses the hard-rock border are present here. While all of these components do originate in the 1970s, however, this is a very modern sounding record: the production is crisp yet warm, very much in your face yet elegant at the same time. The booklet indicates that the band has two guitarists, and it shows, but there is no excessive heaviness in the sound.

Perhaps the only critical thing I have to say about this record is that the seven full-length tracks on the CD sound somewhat similar. As a symphonic prog fan, I occasionally found myself, especially during the first couple of spins, wishing there was a bit more variety, melody- and tempo-wise. Most (or even all) of the songs are in mid-tempo, with clear-cut structures. This is not to say that the BLUE ROOM is repetitive, monotonous, or tedious. God forbid! It is, rather, a classical psychedelic album, and as a result, the genre imposes its limitations.

Although, as I said, the record is very even and it's difficult to single out any songs, the tracks that do stand out immediately are the opener "Autumn Storm" (a real hit ? must be an exceptional concert song!), "Red Roses and Bullets" (a somewhat up-tempo song with a great chorus), and the final "Howard's End," with its pulsating, ominous rhythm, circular, even hypnotic structure, and loads of emotional tension. (The song's title suggests that the track is inspired by E. M. Forster's eponymous novel, and although I didn't spot any textual parallels, the atmosphere of the song does reflect the spirit of this excellent book.) Other songs are just as good, but overall, this is music painted in broad strokes, so to speak: although there are plenty of nuances (a nice acoustic fragment here or an elaborate keyboard solo there), you need quite a lot of time to listen carefully to begin to appreciate them all.

Again, it's a fantastic record that will appeal to fans of heavy prog, symphonic prog, psychedelic and all those who like good melodies, slick arrangements, and a strong sense of what the musicians want to achieve. The record is focused and it strikes home. Keep up the good work!    (4/5)
 

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Alfredo TAPIA-CARRETO / MANTICORNIO (Mexico) (source: official "Blue Room" release 2010)

Álbum oficial de estudio #2 de ABARAX, grupo alemán compuesto por Dennis GRASEKAMP (guitarra líder), André BLAEUTE (canto, guitarras, e-bow), Howard HANKS (guitarras), Udo GRASEKAMP (teclados), André GRASEKAMP (bajo, en el álbum debut del grupo participó como invitado) y Michael GRASEKAMP (batería), más la participación en éste de Karoline PEUCKER (coros) y Bernd EENHUIS (bajo adicional), quienes participan como músicos invitados en 'As we spoke'.

"Blue Room" «Habitación Azul» mantiene la influencia psicodélico-espacial vertida en "Crying of the Whales", salvo que esta vez es más enérgica y, hasta cierto punto, más opulenta. Resulta atractivo el cómo las tendencias y respetos por la estética de PINK FLOYD se combina a ratos con sonidos alemanes, recordando a veces a HIGH WHEEL e incluso a bandas como CAN y TANGERINE DREAM, desde luego de la década de los 1970. ABARAX agarra aquello y lo convierte con estilo a música moderna, permitiendo a ratos los despliegues propios del poder metálico sin ser violento, sólo enérgico, mas conservando en general la vocación melódica y armónica del grupo. Algo que podría extrañarse, aunque por ningún motivo es causa de desprecio, es el hecho que esta vez el grupo decidió no hacer un álbum concepto, sino sólo concentrar los temas en torno a una idea principal, que es exponer su propia apreciación de tópicos actuales, aunque en su mayoría tristes. Esto les permite vincular los tonos blues a los motivos musicales, mismos que resultan en una oferta de calidad incuestionable, avanzando un paso más hacia el reconocimiento internacional de ser una de las bandas más importantes de rock progresivo sinfónico de la década.

Con todo, me parece que viniendo de un estreno portentoso, ABARAX quedose un poco corto en esta nueva realización. Esta situación puede observarse y constatarse en diferentes foros donde se compila la apreciación de un álbum por los usuarios del sitio, y refuerza la teoría de que el álbum dos no siempre es tan bueno como el debut. Aún así, sostengo que "Blue Room" vale la pena, y mucho, sobre todo para quienes sigan el estilo musical impuesto por PINK FLOYD y/o para quienes gusten de sinfónico melódico con tintes de poder. (8/10)

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Woody Harris / DPRP (Holland) (source: official "Blue Room" release 2010)

“When every wall has fallen
And violence is your pleasure
When every bone is broken
And misery is your treasure
Cry out for me”


The opening of Abarax’s Blue Room, beautifully intoned by Andre Blaeute, suggests that what you are getting into here may be a warm blanket, or a quiet oasis of calm in the midst of a storm. Instead what you are getting is a release of collective cultural tension. Amidst the offerings on Blue Room, Abarax call attention to the need for a shift in world consciousness. In Autumn Storm they paint a picture of a torn land. In Sermons And Lies they call down the false and untrue, money greedy hounds of the world. If anything, Abarax seem to be looking for a place where we can all lie in peace beneath a blue sky full of clouds. In Life they even suggest they would like to lie down and watch the cows and sheep graze and squirrels hide their nuts in the grass. As we move further on, some warmth arrives in the form of As We Spoke possibly the most infectious piece on the album. But even this warmth washes away in the songs Arena (possibly the worst song on the album due to the lyrics), and Red Roses And Bullets which according to lyricist Howard Hanks both make you bleed. Not the sigh of relief you needed perhaps, but perhaps if we scream together we can get through it all.

Musically, Blue Room seems to have taken a turn away from the Floydian sound that characterized this band during The Crying Of The Whales. If you can imagine a spectrum with Pink Floyd at one end and Queensryche at the other, this album falls more on the side of the Ryche and perhaps above showing that they can and do have the ability to transcend their influences. Vocalist Blaeute has become clearer sounding and richer with the years. Dennis Grasekamp and Howard Hanks' guitars may have some echoes of Gilmour, but they lean more towards prog metal than blues. In fact the whole band seems to just fall in line behind every song, lead by Dennis Grasekamp. The musical territory that Abarax explore is not unknown to most of us, melodic, guitar driven, familiar and fresh at the same time perhaps it is something akin to a warm blanket in the midst of a storm after all. As I listened to this album, I felt like a teenager again, full of quiet rage, taking a drive in my old Honda circa the late 80s. In fact I rolled down my windows and sang loud, rebellious in the face of all that is unholy in contemporary music. I wanted everyone to know this band was loud and proud and I wanted to share the vigour of the music with all. I wanted the folks on the road to be disgusted with me, and I wanted some of them to say “See, there is still good music in the world”.

Overall, I recommend this album to those who are fans of 80s guitar driven soundscapes. This album is not about creating dramatic contours in the progressive landscape, it is instead more of a nostalgic comfort pillow. I found it thoroughly enjoyable and a welcome reprieve from the mainstream offerings. If Blue Room is any indication of the direction this band are heading, then I am ready to lie in the grass and watch the squirrels while Abarax paint their next picture, perhaps a cry of relief after the tensions of the world have settled, or possibly another scream at those who would keep us from relaxing. Either way I’m on board.

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Stephan Schelle / Musikzirkus-Magazin (Germany) (source: official "Blue Room" release 2010)

Die aus Bielefeld stammende Band Abarax, hatte im Jahr 2005 ihren Erstling mit dem Titel „Crying Of The Whales“ herausgebracht. Auf ihrem Debüt bewegten sie sich vom Sound her im Umfeld von Pink Floyd und Eloy. Schon damals (die Band bestand aus vier Stammmusikern und weiteren Gästen), hätte man meinen können, dass es sich um ein Familienunternehmen handelt, denn mit zwei Stammmusikern sowie zwei Gästen hatte die Familie Grasekamp die Nase vorn. Und daran hat sich auch im Jahr 2010 nichts geändert.

Das aktuelle Lineup besteht aus André Blaeute (Gesang, Gitarren, E-Bow), André Grasekamp (Bass), Dennis Grasekamp (Lead-Gitarre), Michael Grasekamp (Schlagzeug), Udo Grasekamp (Keyboard) und Howard Hanks (Gitarren). Mit dieser Mannschaft umfasst die Band Musiker aus zwei Generationen, was dem Sound sichtlich gut tut.

Ins Album startet der Hörer mit dem kurzen, aber recht eindrucksvollen „Cry Out For Me“. Durch die Klangeffekte hab ich das Gefühl als würden Wassertropfen in einer Höhle von der Decke platschen, dazu singt André Blaeute wesentlich gereifter und klarer, als er es auf dem Debüt gezeigt hat. Der Beginn ist somit schon recht viel versprechend. Und auch „Autumn Storm“ zeigt, das dieser sehr gute Anfang sich fortsetzt. Insgesamt scheinen Abarax musikalisch gewachsen zu sein, da Melodie und Instrumentierung stimmiger als auf „Crying Of The Whales“ rüber kommen. Auch hat sich die Band vom Engen Korsett des Pink Floyd-Sounds gelöst und präsentiert eingängigen Melodic-Rock (in „Autumn Storm“ klingt meiner Meinung nach auch eine Spur Uriah Heep durch) mit Neo-Progressive- und Krautrock-Einflüssen.

Waren auf dem Debütalbum die weiblichen Gesangsstimmen noch eine nette Beigabe, so wirken Abarax anno 2010 wesentlich straighter und rockiger, was mir persönlich sehr gefällt. Auch sind die Longtracks (bis auf drei Stücke bringen es alle auf mehr als sieben Minuten Spielzeit) mit sehr schönen, gut strukturierten Instrumental- bzw. Solopassagen ausgestattet. Bei den Stücken kommt immer mal wieder ein gewisses Retro-Feeling auf, das bei mir ein wohlig bekanntes Gefühl hinterlässt („Life“ ist auch wieder so eine Nummer die mich an die 70’er Uriah Heep erinnert). Damit haben sich Abarax vom zu deutlichen Pink Floyd-Sound abgewandt und kommen für mich nun eher in die Nähe von Bands wie beispielsweise Jane, was sich vor allem auch durch André’s Gesang andeutet.

Highlight des Albums ist für meinen Geschmack der mit fast elf Minuten längste Track des Albums „Howard’s End“, mit dem „Blue Room“ endet. Ein hypnotischer Songs, der wie ein Zwiegespräch anmutet (André´s Stimme ist abwechselnd normal und verfremdet zu hören). Der Song wird mit zudem von traumhaften Passagen (beispielsweise durch die von Udo Grasekamp eingestreuten herrlichen Flächen) untermauert.

Von derartigen Songs, wie sie Abarax auf ihrem aktuellen Album versammelt haben, lasse ich mich gern in den Blue Room entführen. Wer Melodic-Rock mit nostalgischen Anklängen, Neo-Progressive-Rock oder melodischen Krautrock (wie zum Beispiel der aktuellen Phase von Jane) mag, der wird sich auch mit „Blue Room“ von Abarax wohl fühlen. Aus meiner Sicht hat das Bielefelder Rocksextett einen deutlichen Qualitätssprung gemacht.

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Rivertree  / for  Progarchives  (source: official "Blue Room" release 2010)

Although not provided as a concept album on this occasion, ABARAX are fundamentally linking to their debut here as for the compositional aspect. Which means 'Blue Room' is surely not designed to be very experimental, so much the more you will listen to solid rock songs made of symphonic and psychedelic elements in the majority. All in all less floydy this time and a little more commercially coloured. The rocking component has evolved. So this album holds eight calculated songs offered by experienced musicians where Howard Hanks has a large share when it comes to the lyrics.

Due to the fact that they are situated nearby my hometown I had the chance to see them playing live for several times in the meanwhile. And I was always impressed by As We Spoke because of this special mellow atmosphere and groove, a very emotional song somehow. I'm not that good in interpreting lyrics but releatively sure this is a kind of love song. Luckily the track got a place on the album, an extraordinary methinks. Andre Blaeute's expressive voice perfectly fits here decorated with some echoes - charming, a catchy melody ... oddly ponderous drums, synth and guitar are harmonizing ... and watch out for the bass excursion in between to make it big really.

'Now we've sent you to hell, to where you belong' - Sermons & Lies sounds lovely but is an accusation as well, cryptic though who is meant. Udo Grasekamp offers fine varying synthesizer accents including string arrangements on Life, probably a leftover from early days. ABARAX are getting tough here, are contrasting due to some heavy rocking moments. Red Roses And Bullets on the other hand ventures out into mainstream territories a lot, where Howard's End is provided with a dramatic opening - first of all the vocal arrangements are something special.

This is certainly not the end of Howard ... in any case ... with intent or not, they remind me of Deep Purple's 'Child In Time' during some moments. A melodic finale for this album. Dennis Grasekamp's front guitar work is strong as usual. 'Blue Room' appears not that spectacular as for my summary ... just an effort featuring well made rock songs in order to witness some relaxed moments basically.

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Dick van der Heijde / Progwereld  (NL)  (source: official "Blue Room"  release 2010)

Zat je op de debuut-cd van de Duitse band Abarax nog tussen de walvissen, op “Blue Room”, hun tweede album, mag je je overal ter wereld wanen, waar je ook maar wilt. Een blue room is namelijk de ruimte in een filmstudio waar met een groot blauw scherm beelden achter de acteur of actrice kunnen worden neergezet van bijvoorbeeld de jungle, de woestijn of de Noordpool. Het is een term die goed aansluit bij de muziek van de band want die heeft absoluut de uitstraling groter te willen zijn dan de wereld zelf. Op zich is dat laatste geen probleem, want ook op “Blue Room”, dat ditmaal geen conceptalbum is, weet Abarax weer enorm te overtuigen.

Op hun nieuwe album heeft de band hun kolossale muziek met wat meer kracht neergezet. Het is het gevolg van een band in ontwikkeling en reken maar dat Abarax ook een toename laat horen van subtiliteiten. Zo zijn er mooie strijkersklanken, opzwepende partijen met akoestische gitaar, een virtuoze passage fretloze bas, vernuftige echootjes, vervormde stemmen en nog veel meer.

De groei van de band kan je trouwens op twee manieren zien. Niet alleen muzikaal is de band gegroeid, ook de bezetting is behoorlijk uitgedijt. Bestond de band eerst nog uit zanger Andre Blaeute, gitarist Howard Hanks plus Udo Grasekamp op toetsen en zijn zoon Dennis op leadgitaar, op “Blue Room” ziet vader Grasekamp zich verder nog omringt door zoon Andre en zoon Michael op respectievelijk basgitaar en drums. Deze bezetting telt dus naast Blaeute en Hanks maar liefst vier Grasekampjes en de chemie spuit dan ook je boxen uit. Aan elk nummer ligt een sterke samenwerking ten grondslag. Wat zouden de krachtige gitaarakkoorden betekenen als ze niet ondersteund werden door de vette, psychedelische toetsenpartijen? Hoe zouden die geweldige gitaarsolo’s overkomen als ze niet werden afgewisseld met die enorm expressieve zangstem? Welke impact zou de sfeerbepalende bombast hebben zonder die dikke bastonen, zonder die dynamische drums? Gelukkig zijn dit vragen die niet beantwoord hoeven te worden. Abarax klinkt zoals ze klinkt en dat is goed. Met een perfecte beheersing is daar hun heavy prog, een stijl waarbinnen de band zich niet verliest in progmetal enerzijds en commerciële melodieën anderzijds.

Cry Out For Me opent het album op een ontzagwekkende manier met spacey toetsen en gekwelde zang. Met deze intro wordt ruim baan gemaakt voor de zeven echte nummers van de cd. Abarax hakt qua tempo en qua inkleuring nogal vaak met hetzelfde bijltje. Er zijn veel tweestemmige thema’s en het orgel is ook al nooit ver van huis. Het verdient best een compliment dat het geheel keer op keer zo weet te boeien. Dat komt ook door de frisse productie waardoor de nummers gepolijst maar niet te glad overkomen en waarbij de levendigheid van het materiaal goed gevangen is.

Autumn Storm en As We Spoke zijn atmosferische nummers die nog het meest in de lijn liggen van het vorige album. Life en Arena kennen relatief de meeste rock maar kennen toch ook dat typische gedragene. De meest meeslepende nummers echter zijn het zeer afwisselende Sermons & Lies, de prachtige ballade Red Roses & Bullets die elke progband graag op z’n lijstje zou hebben en afsluiter Howard’s End dat in het begin nogal zeurderig klinkt maar verderop weergaloos gitaarwerk kent in Wishbone Ash-stijl. Het spreekt voor zich dat dit de hoogtepunten van het album zijn.

“Blue Room” is een geslaagd album van een band die lekker in ontwikkeling is. De hobbel die het maken van een tweede album vaak vormt lijkt moeiteloos te zijn genomen. Het resultaat is een genietbaar uurtje muziek dat, zo valt te vrezen, niet de boeken in zal gaan vanwege de prima muziek die erop staat, maar vanwege het feit dat een bandfoto al gauw een familieportret is.

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Marty McFly / for Progarchives  (source: official "Crying Of The Whales"  release 2006)

Debut album and instantly jumping into ecological concept album ? Well, that's strange. Fortunately, I am not annoyed by it, I basically agree with the lyrics (slaughtering of seals is even more terrible), my only problem would be religious lyrics (especially strong ones, wink on Ajalon). Here, it doesn't matter. But as attention seeking they are, they fades & wears out quickly.

Pink Floyd influence is clear here, but as much as I don't like (hate would be too strong word) Division Bell, I like this album. For me, Crying of the Whales is more enjoyable than DB. Strong atmosphere in every track here, plenty of melody hooks scattered around the album, decent musicianship. CotW is not the best album, but as for combination of Prog (even if it sometimes sounds like "you heard that before") and more mainstream music (a lot of "jamming", choruses), its length, message and the whole feeling I get when listening it, this all forces me to break the line and give

5(-), fine example of Crossover Prog.

Posted Thursday, October 13, 2011

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TheOppenheimer / for Progarchives  (source: former "Crying Of The Whales" promo-cd)

Excellent. That is all I have to say.

From the first chord, to the last one, magnificence.

Crying Of The Whales, a track that reminds us of Shine On You Crazy Diamond, is linked to the last track (Crying of the whales Pt II), and can also be linked to the 2nd and 3rd tracks of the promo edition: Salty Sting and Tears Of The Whales. How do you call that? Musical flexibility, and conceptuality.

Being able to enjoy music in parts, or as a whole, that is some of the essence of progressive rock.

Then you have the other tracks, that not only add to the storyline of the whales, but also give you more than a sample of the musical variation of Abarax. Psychedelic, symphonic, spacey, technical, moody and so. You'll find extended guitar-solo passages, folky acoustic guitars, sounds of singing whales, lots of sfx, choirs and more.

Besides the pink floydish style, and the ecological themes that may not suit everyone, this is a jewel in symphonic-progressive rock, that takes you through a journey, waiting to be listened to.

My rating: 5/5.

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Zenobia / Krautrock-World-Radio (Germany) (source: official "Crying Of The Whales"  release 2006)

Das erste Lied auf dem Album: "Crying Of The Whales Part I" versetzt mich dann auch gleich in ein wahres Meer der Gefühle. Erinnerungen an Pink Floyd sind nicht zu vermeiden und dennoch: Es ist irgendwie anders. Sehr sauberer, flüssiger Gesang, welcher besonders schön beim Refrain zur Geltung kommt. André Bläute fleht : "Listen to the whales" worauf ein atemberaubendes Gitarrensolo folgt, später eingestimmt mit Wallauten. Gänsehautfeeling pur.

"Journey's End" beginnt dann auch wieder mit Wallauten gepaart mit sauber gespielten Keyboardklängen. Der Gesang von André Bläute wirkt in diesem Lied sehr dynamisch, anklagend. Klingt im ersten Moment sehr monoton. Aber ich werde bald entschädigt, natürlich mit rhytmisch perfekt gespieltem E Gitarren Solo.

"Whale Massacre " Wunderschöner Chorgesang, der opernhaft durch Karoline Peucker voll und ganz überzeugt. Es folgt die E Gitarre die, wie bei jedem Song, im Vordergrund steht. Der Text vermittelt einem die Gefühle der Wale, die darum betteln, einfach nur in Ruhe gelassen zu werden und uns mitteilen, wie pervers dieses Abschlachten doch ist. Mein Favorit auf diesem Album.

"Part Of Evolution" überzeugt durch hart und rockig gespielten E Gitarren Sound am Anfang des Titels. Immer wieder wird in einer Art Beschwörungsritual "You're not the final solution, You're part of evolution" mit im Hintergrund wunderschön eingesetzten Keyboards und Soundeffekten.

"Nature's Voice" ein wenig RPWL, ein wenig Kommerz, trotzdem eine Eigenständigkeit, die sich schnell zu einem Ohrwurm entwickelt.

"Point Of No Return" ist dann so ganz anders. Beginnt mit rockig gespielten Gitarren und hat dann einen Hauch von Gothic, Mittelalter. Ein Lied, welches zum Mitsingen anregt. Sehr hitverdächtig! Klasse Song!

"All These Walls" Sauber gespielte Akustik Gitarre, begleitet von einem sentimentalem Gesang. Beim Chorgesang tritt dann ein Gänsehautfeeling pur ein. Wunderschöne Ballade, die übergeht in rockig gespielten E- Gitarren Soli.

"Crying Of The Whales Part 2" Soundeffekte, Wallaute, sanftes trommeln, Keyboardklänge, die Liedertexte, die gesprochen werden, stimmen ein dann zum Schluß sehr traurig. Ganz anders als Part 1, düsterer, anklagender, gefolgt von dem aus Part 1 bekannte Chorgesang und natürlich die von mir so sehr geschätzten und perfekt gespielten Gitarrensoli.

Ein durchweg gelungenes Album, welches natürlich (war ja so von den Machern gewollt) sehr stark an Pink Floyd erinnert. Trotzdem besitzt es eine Eigenständigkeit, eine Dynamik die mir persönlich sehr gut gefällt.

Unbedingt in Ruhe hören um die Texte und die wunderschöne Musik richtig aufnehmen zu können.

Please spare the whale,
He must live on to tell this tale.
Do not destroy what gave you life and joy,
Don't throw it all away.

The seed of life - you've destroyed.
To kill the whale - you've enjoyed.
The Massacre - it will return
And in hell - you'll all burn.

-Teillyrics von "Whale Massacre" von Abarax-


Viel Spaß beim Hören dieses wundervollen Albums wünscht Euch

Zenobia!

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Andy G. /  Dead Earnest (Scotland) (source: official "Crying Of The Whales"  release 2006)

The unmissable comparison that, once you know, will make you want this album is that, when it powers up it's a dead ringer for mid-late seventies Eloy and when it powers down, it's a dead ringer for early-mid seventies Pink Floyd, and when it combines the two, then heaven awaits!
Largely mid-length tracks - shortest, three minutes, longest over twelve - it's got lead vocals that have all the passion and none of the accent of Eloy's Frank Bornemann while the harmony vocals are exquisite and more Floyd-like. The instrumental work - of which there is plenty - crosses the two comparisons with ease and strength, so that you can be seduced by the gloriously languid Floyd-like synths and guitars one bit, only to be transported upwards to the edge of space when the ship fires up and the waves of electrifying lead guitar and synths take off. The writing and arranging on the album is exceptional and there's nothing on here that's less than highly engaging and long-lasting pleasure. The production is rich and full-sounding, and the whole thing is one mighty concept album that is simply superb. You really don't need to know anymore other than this is a real prog-rock album full of class and quality that doesn't put a foot wrong from start to finish, and if you like either of the aforementioned bands, you'll thank me and then some, for pointing you in the direction of this gem.

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Gabor Kleinbloesem / Strutter Magazine (NL) (source: official "Crying Of The Whales"  release 2006)

ABARAX is a German band with a very strong Progressive Rockalbum release titled ‘Crying of the whales’, which is their first album if I am correct. This CD is right up there with the best of the best in prog nowadays, because songs like “Natures voice” and “Point of no return” are superb melodic progrock masterpieces that easily reach the high level of similar acts of the past few years and then I am talking about KINO, RPWL, RIVERSIDE (but also THE FLOWER KINGS)… This means that this ABARAX CD is a must-have for any progfan. The band’s melodies are very strong (maybe a bit 70s KANSAS/GENESIS mixed into), so it is not necessarily an instrumental based progband as they also present us some really strong memorable choruses, such as in the two mentioned bands. Definitely a band to check out asap and if you’re a proghead a MUST-HAVE!

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Mark Mikolajczyk / ProGGnosis (USA) (source: former "Crying Of The Whales" promo-cd)

As the story unfolds the band takes you on a magical journey through all kinds of mystic underwater whale sounds surrounded by wonderful symphonic rock music. Abarax is a side project of some of the bands members from a band called Taste of Timeless. Taste of Timeless is very interesting in itself by consisting 4 family members: Udo Grasekamp, the father and his sons Dennis, Michael and Andy.

The band caught my attention about a year ago as I stumbled upon some available samples of their music on the net. Actually a lot of their previous music was available in full versions but what really got me exited were songs from their new project at the time, Crying of the Whales.

What distinguished that music from their previous work was subject of the album, the bands maturity and the addition of a new band member and vocalist, Andre Blaeute. Memers mention a lot of influences including Deep Purple, Uriah Heep, Procol Harum, Pink Floyd and even Chris Rea Crying of the Whales is by far mostly influenced by Pink Floyd and as I was listening through this album I realized how much I missed that band and their style of music.

For now, Abarax fills that void and these guys are very good at what they do. All songs are beautifully arranged a varying between some tracks oriented more towards vocals and others more instrumentally oriented. There are nice soaring guitars, sometimes bluesy and sometimes with the harder edge when needed which on the whole remind me a lot of work by David Gilmour as well as Andy Latimer.

Dad (Udo) does very good job on keyboards and synthesizers and there are great vocals by Andre Blaeute. This guy never sounds out of tune and his voice is very clear and nice to the ear. A nice example of his vocal charms can be heard on one of my favorite songs on the album, Track 8: Nature’s Voice. That song brings goose bumps to my skin. On another of on my favorite tracks, Track 5: Journeys End, the other band members join Andre; creating nice vocal harmonies. On this same song you can clearly hear guitar work slowly starting to build in previously mentioned Latimer style and moving to more Gilmour like sound.

For all the fans of Pink Floyd and the more accessible side of progressive symphonic rock, this is CD you CAN’T miss.

Great work Abarax, I can’t wait for more.

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Alberto Nucci / Arleqiens  (Italia)  (source: former "Crying Of The Whales" promo-cd)

Nati da una costola dei Taste Of Timeless, band formata da musicisti della stessa famiglia (padre più tre figli), gli Abarax vogliono esplorare i sentieri della musica Progressive sinfonica cercando di fonderla col respiro della natura; questo loro primo album è dedicato alle balene, per l'appunto. Quello che il gruppo cerca di fare quindi è qualcosa di più di un concept o di un album a tema dedicato alla vita di questi animali; la band cerca proprio di modellare la propria musica sulla stessa lunghezza d'onda dei cetacei, inserendo nella musica stessa alcuni dei loro suoni e creando dei paesaggi musicali adatti alle immagini e sensazioni evocati, nonché sorta di adattamento sinfo-Prog di detti suoni. Potreste a questo punto pensare di essere alle prese con uno dei tanti lavori di musica new-age o relaxation... in verità si tratta di un vero e proprio album Prog, anche se atmosfere del genere non mancano e la musica sia in prevalenza molto rilassata e di ampio respiro. Gli Abarax indicano i Pink Floyd come loro principale fonte di ispirazione (ed anche Deep Purple, Uriah Heep, Procol Harum e Chris Rea... ma di questi ci possiamo anche dimenticare, parlando di questo disco); ci possiamo accorgere di ciò fin dalla prima traccia. Per inciso essa ("Crying of the Whales part 1"), la più lunga dopo l'altro epic "Whale Massacre", è uno dei brani più rockeggianti dell'intero lavoro e ci porta alle atmosfere ampie e dilatate del tipico 4/4 floydiano. A dire il vero viene più da pensare ai primi Eloy; è una precisazione pignola, dato che questi sono un po' i Floyd tedeschi, come sappiamo, ma chi ha ascoltato dischi come "Ocean" sa cosa intendo. A partire dalla seconda traccia la musica si fa, se possibile, ancor più dilatata ed eterea, con frequenti intermezzi quasi ambient, spesso quasi celestiale ed impalpabile, con pochi interventi vocali. Dicevo dell'altra lunga traccia di questo album, "Whale Massacre": a parer mio è anche la migliore del lotto, caratterizzata da un gran guitar playing che sfocia in un assolo finale alla Gilmour che chiude alla grande un brano dai connotati drammatici ed angoscianti. Si tratta, in definitiva, di un album gradevole, anche se penalizzato dall'enorme tributo pagato ai Pink Floyd, con buoni spunti qua e là che interrompono un andamento altrimenti un po' pesante se prolungato per tutti minuti del CD.

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Sander Kok / Progwereld  (NL)  (source: official "Crying Of The Whales"  release 2006)

Of Don’t Kill The Whale van Yes het favoriete nummer van de Duitse band Abarax is en of de gehele opbrengst richting Greenpeace gaat weet ik niet. Maar dat het op z’n minst verwonderlijk is te noemen een hele cd uit te wijden om het bestaan van walvissen te rechtvaardigen, is duidelijk. Het Duitse viertal laat geen moment onopgemerkt om hun liefde en deskundigheid wat walvissen betreft op ons te projecteren. Tekstueel zorgt dit nogal eens voor kromme tenen want teksten als: "Please spare the whale, he must live to tell this tale" uit Whale Massacre en wat te denken van "It can’t be so hard to understand without the whale there be no man" welke te vinden is in Crying Of The Whales Part II komen toch een tikkeltje ‘over the top’ over. Terwijl ik toch een behoorlijke dierenliefhebber ben, vind ik dat de heren hier een beetje aan het overdrijven zijn. In het verder goed uitgewerkte boekje kan je ook talloze foto’s terugvinden van de gevinde vrinden dus verdere uitleg van dit thema lijkt mij overbodig. Waar het bij cd’s in principe toch allemaal om draait is het muzikale gebodene en dat, beste maatjes, is prima in orde.

Deze release, van het roemruchte label Cyclops, is de eerste plaat van Abarax die vanuit de grote progvisvijver omhoog gehengeld is. Abarax is eigenlijk meer een sideproject van de iets meer bekende band Taste Of Timeless. Deze band is vooral opvallend omdat die uit vier familieleden bestaat. Het gaat hierbij om de familie Grasekamp die op "The Crying Of The Whale" fulltime vertegenwoordigd is door vader Udo en oudste zoon Dennis. Jongste telg uit de Grasekampjesclan, Andre, mag op twee nummers ook nog even de bas hanteren. De groep Abarax wordt voor dit project aangevuld met vocalist Andre Blaeute en gitarist / tekstschrijver Howard Hanks.

Je hoeft geen doorgewinterde progfanaat te zijn om er achter te komen waar Abarax de mosterd vandaan heeft gehaald. Mocht je na het beluisteren van dit, iets langer dan een zeventig minuten durende, album er niet uit komen kan je ook even het boekje nakijken want daarin staat groot beschreven dat alle eer toekomt aan de grote inspirators Pink Floyd. Dennis Grasekamp is de naam van de man die in Abarax David Gilmour mag nadoen. Nou wordt Gilmour wel vaker ‘nagedaan’ maar zelden met zoveel gevoel en kwaliteit als door Grasekamp. Minutenlange solo’s zijn eerder regel dan uitzondering en met welk gemak deze langs komen glijden, doet toch vermoeden dat we met een groot getalenteerd man te maken hebben. Lange slepende solo’s, zoals ze we zo vaak van de meester zelf hebben gehoord, vullen de kamer zonder ook maar één moment als geforceerd of krachtpatserig over te komen. Hoogtepunten genoeg voor de gitaarpuristen onder ons. De eerste echte megasolo wordt over je uitgegoten tijdens het tweede nummer. De drie en halve minuut durende solo in Journeys End gaat door merg en been, laat je verdwaasd achter alsof je net in de vijver een walvis door een brandende hoepel heen zag springen. Wat te denken van Nature Voices, dit is het stevigste nummer van de cd. Hierop gaat Dennis tekeer alsof hij persoonlijk de laatste walvis het leven probeert te redden.

Goed, een gitaaralbum dus! Nee, dat is geen goede conclusie, want er zijn nog wel meer speerpunten voor deze Duitse natuurfreaks. Zo is daar zanger Andre Blaeute. Deze man heeft een redelijk aangename stem die je het best kan plaatsen tussen Alan Reed van Pallas en Gary Brooker van Procol Harum. Tussen alle gitaarpartijen door heeft hij alle tijd om ons eens lekker bij te kletsen over het belang van walvissen. Zoals al eerder gemeld gaan de teksten van Howard Hanks soms net te ver maar als je jezelf daar even overheen zet houd je toch een zeer planktonvriendelijk meesterwerk over. Ondanks alle schitterende gitaarpartijen en de stabiele zang is er toch echt maar één verbindingsmiddel op deze cd en dat is vader Grasekamp. Toetsenist Udo staat weliswaar nimmer echt op de voorgrond, maar met zijn paneel vol met warme geluiden weet hij het geheel echt een treetje hoger op de gevoelsladder te krijgen.

Hunker je na al die Floydloze jaren naar eens iets nieuws? Ga dan genietend met een kopje levertraan over tot aanschaf van deze cd. Ga op de bank liggen en zet het geluid op tien zodat ook je norse buurman gepakt kan worden door deze warme klanken. Misschien ontdooit het zelfs je vrijgezelle buurvrouw en komt er nog wat moois van. Enfin, het moet raar lopen mocht deze cd niet in mijn jaarlijstje van 2006 voorkomen.

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Jan Haak / Myownmusic  (Deutschland) (source: Crying Of The Whales #7 - All These Walls)

Sehr, sehr geniale Progressivballade die keinen Vergleich mit Peruvian Skies von Dream Theater oder Pilgrim von Pain Of Salvation zu scheuen braucht. Vor allen Dingen die Vox erinnern mich stark an die Gruppe um Daniel Gildenlöw, aber auch der Stil der Gitarren hat etwas von POS.Ein sehr stark gemachtes Lied, mit einem sehr schönen Einsatz der Flöte im Hintergrund. Die Synthies kommen im Refrain vielleicht etwas zu früh oder zu weit im Vordergrund. Ich find die Stimmen bringen da so viel Ausdruck rein, dass sie nicht unbedingt nötig gewesen wären. 

Da wir gerade bei den Stimmen sind. Sehr, sehr gute Arbeit der Stimmbänder die hier präsentiert wird. Überzeugt von Anfang an und wird noch genialer sobald es mehrstimmig in den Refrain reingeht. Teilweise höre ich in der Strophe sogar Evergreys Madness Caught Another Victim. Dass ich euch mit so vielen Bands vergleiche soll aber nicht heißen, dass ihr schlecht seid weil ihr kopiert, sondern viel mehr dass ihr euch eigentlich damit schon die Fünf gesichert habt wenn ihr mit solchen Vorläufern des Prog Rocks mithalten könnt. 

Das Sweep Solo mit der Keyboardunterstützung im Hintergrund ist sehr gelungen und kommt fabelhaft rüber. Sehr sauber gespielter Sweep, ich bin beeindruckt. Und das wichtigste ist das es dem Song sauviel Atmosphäre gibt. Sehr schön finde ich die darauf folgende Steigerung in den Part mit den verzerrten Gitarren und das darauf liegende Solo. Sehr saubere und beeindruckende Gitarrenarbeit. Gut sind die mehreren Gitarren dabei eingesetzt, die fließend ineinander übergehen und ein riesiges, faszinierendes Soundbild erschaffen. Dann auch noch ein super interessantes Outro, was ich in der Art noch nie hören durfte, welches aber trotzdem irgendwie einen super Abschluss zum Song bildet. 

Wenn ich diesen Track höre hab ich einfach das Gefühl die geistigen Erben von POS gefunden zu haben. Eine Wahnsinnsleistung die ihr hier präsentiert. Klasse gemacht. Ich bin gespannt was als nächstes von euch kommt. Super gemacht.

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Daniel Eggenberger / Proggies.ch (Schweiz)  (source: official "Crying Of The Whales"  release 2006)

Crying of the Whales, das Debütalbum der deutschen Formation Abarax ist ein Konzeptalbum und handelt vom Leben der Wale, über die Gründe ihrer Existenz bis zum grausamen Abschlachten der Tiere durch die Menschen. Ein wirklich beeindruckendes Thema, das zum Nachdenken anregt. Eingebettet sind die 8 zum Teil überlangen Songs durch sphärische, ruhige, bluesig wie auch ambient angehauchte Musik . Der Vergleich zu Pink Floyd kommt nicht von ungefähr, da die Engländer ganz klar zur wichtigsten Inspirationsquelle von Abarax zählen. Nicht Virtuosität steht im Vordergrund, nein vielmehr die Emotionen nehmen Ueberhand. Die Lead Gitarre von Multiinstrumentalist Dennis Grasekamp spielt die Hauptrolle und orientiert sich das ganze Album hindurch an David Gilmour's Spieltechnik. Die Keyboards, beigesteuert durch Udo Grasekamp sorgen für die breiten Flächen. Sänger Andre Blaeute's Gesangsarrangement fügen sich angenehm in den Gesamtsound hinein. Die Vocals sind sicher nicht unbedingt die Stärke des Albums, da aber sowieso eher das Gesamtprodukt für dieses Album entscheidend ist, spielt es eigentlich keine Rolle, ob etwas besonders ist, oder nicht. Der vierte Mann im Bunde ist Textverfasser und zweiter Gitarrist Howard Hanks. Mittlerweilen mischen noch zwei weitere Musiker im Line-up mit.

Fazit: Crying of the Whales ist ein tolles Album geworden. Allerdings fehlen mir stellenweise ein wenig die treibenden Ideen. Ein wenig mehr Agressivität und Abwechslung hätte der Scheibe wohlgetan. Abgesehen davon erhält man aber ein wirklich schönes Album, dass man auch mal getrost beim Besuch musikkritischer Verwandter oder Bekannter auflegen darf.


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Erik Neuteboom / Backgroundmagazin  (NL)  (source: www.progarchives.com / former "Crying Of The Whales" promo-cd)

The subject of this CD reminds me of the album Flossenengel by fellow Germans Novalis. On that CD you can listen to genuine whale sounds, very impressive and what a shame the human race is still so cruel towards these wonderful mammals! But back to the music, before I become too emotional, this CD is mainly based upon wonderful, often compelling guitarwork (lots of great soli) with strong hints from David Gilmour. No surprise because the band mentions Pink Floyd as their main influence. The keyboards sounds pleasant, the vocals are OK, the rhythm-section does a decent job, my only negative remark concerns the compositions: these sound a bit too similar but in general Abarax has delivered a fine debut-CD with lots of good progrock moments.

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Alfredo TAPIA CARRETO / Manticornio (Mexico)  (source: official "Crying Of The Whales"  release 2006)

Más que un álbum concepto, "Crying of the Whales" (grabado en 2005 y realizado oficialmente el 27 de febrero de 2006) es música con compromiso ambiental. En el librillo que acompaña el CD ABARAX describe su trabajo como “una fantasía de música rock que describe la imaginativa verdad sobre las ballenas y las razones de su existencia”. Antes de grabar ésta, sus autores trabajaron cerca de dos años, investigando ininterrumpidamente hasta formular la que consideran una tesis cierta, esclarecida más mientras más avanzaban, tanto en la teoría como en la música para representarla. “Cierta o no, significante o insignificante, pensamos que es un tópico adecuado para estos tiempos”, dice ABARAX, cerrando su sentencia con la esperanza de que la obra importe y guste a sus oyentes. Dennis GRASEKAMP (guitarra líder, batería, bajo), André BLAEUTE (voz, guitarra acústica, arco electrónico), Howard HANKS (guitarra, palabras habladas, líricos) y Udo GRASEKAMP (teclados, sintetizador, programación), contando con la participación de André GRASEKAMP (bajo en 1 y 8) y Bernd EENHUIS (guitarra adicional en 1 y 8), son quienes realizan la ponencia para describir sus hallazgos, de una forma por demás original.

ABARAX se presenta en su sitio Web como un grupo de rock progresivo sinfónico y en los agradecimientos concernientes a la realización de "Crying of the Whales", se inclinan ante PINK FLOYD por la inspiración y un estilo musical que echan de menos. Bien, esos dos ingredientes son lo que describen el sonido general en este álbum: un rock progresivo saturado de atmósferas envolventes, arreglos vocales emotivos, movimientos musicales que describen diferentes estados de ánimo, arreglado todo desde un sonido netamente “pinkfloydiano”, diferenciado y particularmente cachondo y evocador, redondeando el concepto en líricos comprometidos y arte gráfico adecuado, así como efectos de sonido donde las ballenas cantan.

Tratando de ser lo más lacónico posible, concluiré diciendo que "Crying of the Whales" es un álbum cuyo sonido es simple pero fastuoso. Lo que faltó para convertirse en uno de mis 100 favoritos tiene que ver tan sólo con mi gusto personal para alguno de los temas, pero estoy seguro que allá afuera hay mucha gente que lo disfrutará mucho más que yo (así como seguramente habrá también quienes lo escuchen soso). 9 sobre 10, nominación manticorniana para convertirse en el mejor álbum de 2006.

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Bob McBeath (Scotland) for Progarchives  (source: former "Crying Of The Whales" promo-cd)

Abarax is a side project of a band called TASTE OF TIMELESS (TOT), who also make excellent prog and prog influenced music. I came across TOT and Abarax on the now defunct MP3.COM (not the current site of that name) where many of their songs were available in full , a time of writing samples of their music plus the occasional full track are still available on the bands’ own websites.

“Crying of the whales” is a concept album which “describes the imaginative truth about the whales and the reasons for their existence”. If this sounds a little corny, the band have at least largely avoided the clichéd use of whale sounds and sonar pulses (although they are there occasionally!).

Musically, Pink Floyd (in particular the guitar sound of David Gilmour), are by far the strongest of the band’s influences, although they do acknowledge the inspiration of a number of other prog bands. The lead vocals also offer similarities to the music of Mostly Autumn, another band who wear their Pink Floyd influences on their sleeves.

The album is made up of a number of feature tracks, interspersed with shorter, generally more commercial songs. The opening “Crying of the whales, part 1” is an 11 minute epic with spoken narrative conveying an ecological message, strong melodies, and a wonderful long guitar solo. The track title is reprised at the end of the album in a similar way to “Shine on you crazy diamond” on “Wish you were here”.

“Whale Massacre” at 13 minutes, is the longest track. After a solo violin intro, we are presented with a dramatic narrative spoken from a whale's perspective, including emotive statements such as “you kill for joy”. The choruses have a requiem feel, the sadguitar being reminiscent of “Dead London” from “War of the worlds”. About midway through the track, a more distinctive rhythm kicks in, the harmonic chorus leading to another fine long guitar piece. “All these walls” is the other lengthy piece, the guitar work once again being the dominant feature.

Of the shorter tracks, “The journey” has an ambient Oldfield/Enya feel, “Journey’s end” is a powerful ballad with yet more superb guitar, and “Nature’s voice” is a commercial song with a more orthodox rock backing.

While the music of Abarax, and indeed Taste of Timeless will never win any awards for originality, they do make excellent music with strong prog influences, and highly competent musicianship.

Recommended.

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Jean-Pierre Lhoir / Music in Belgium   (source: official "Crying Of The Whales"  release 2006)

Abarax nous viennent d'Allemagne. Le groupe est composé de André Blaeute (chant, guitare), Dennis Grasekamp (guitare, batterie, basse, chant), Udo Grasekamp (claviers) et Howard Hanks (guitare). Se sont récemment ajoutés à la formation André Grasekamp (basse) qui joue sur deux titres de cet opus, Michael Grasekamp (batterie, guitare, piano) et Peter Schlüter (claviers).

L'influence principale de Abarax est Pink Floyd. C'est indéniable! D'ailleurs, ils les remercient pour cela dans le livret. Le guitariste Dennis Grasekamp nous émerveille tout au long de cet album par son jeu proche en tous points de celui de David Gilmour. Quant au chant de André Blaeute, il possède également un grain floydien. On peut aussi les rapprocher de ce que font les autres allemands que sont RPWL ou bien les anglais de Mostly Autumn avec leur guitariste Brian Josh.

Le morceau d'ouverture "Crying of the Whales part 1" illustre parfaitement tout cela. Du long de ses dix minutes, on ressentira le Floyd. On discernera même le cri des baleines. Rien que ce titre sublime mérite l'achat de la rondelle. Mais il ne sera pas le seul et c'est cela la force de l'album. "Journeys End" emboîte sur le premier morceau avec les cris des profondeurs suivis d'un chant puissant et lancinant qui sera ensuite relayé par un solo de guitare d'un feeling exponentiel. Frisons garantis!

Autre pièce maîtresse, "Whale Massacre" dit bien ce qu'il veut dire. Il débute d'ailleurs sur un ton dramatique avec des voix sombres avant qu'un long solo de guitare ne dévoile des notes ressemblant aux cris des cétacés. Le chant arrive alors dans une ambiance digne de "Wish You Were Here" et comme de bien entendu le guitariste aura le dernier mot avec un long solo épique qui vous procurera de nombreux frisons tout au long de votre épine dorsale.

"Nature's Voice" se rapproche plus d'un RPWL tant par sa construction musicale que par sa partie vocale. Le morceau est plus simple et montre une approche plus commerciale. Si "Point of No Return" démontre aussi un potentiel commercial, il est bien plus réussi que le précédent. "All These Walls" débute avec une guitare acoustique et un chant puissant bien en avant pour une ballade entre Machiavel et RPWL. Enfin, Abarax terminent avec la seconde partie du morceau titulaire nous ramenant ainsi sur les terres floydiennes. Cette fois, il ne s'agit pas de chant mais d'un texte récité donnant au titre une grande puissance dramatique augmentée par le symphonisme des claviers. Quant au refrain, il sera chanté et vous ne pourrez que lui emboîter le pas.

Pink Floyd ne nous fournit plus rien depuis une douzaine d'années déjà. Gilmour vient bien de sortir son nouvel album solo par ailleurs excellent mais cet opus d'Abarax est bien mieux encore pour ce qui est d'offrir l'ambiance d'un Pink Floyd. Il est donc chaudement recommandé aux amateurs surtout s'ils aiment l'époque "Meddle" ou "Wish You Were Here".

hier die deutsche Übersetzung:

Abarax kommt aus Deutschland. Die Gruppe setzt sich aus André Bläute (voc./git.), Dennis Grasekamp (git./drums/bass/voc), Udo Grasekamp (key) und Howard Hanks (git.) zusammen. Zusätzlich sind kürzlich André Grasekamp (bass), der bei zwei Titeln auf diesem Opus mitspielt, Michael Grasekamp (drums/git./piano) und Peter Schlüter (key.) dazu gekommen.

Der wesentliche Einfluss von Abarax ist Pink Floyd, das ist nicht zu leugnen. Übrigens danken sie ihnen (Pink Floyd) in ihrem Booklet für den Einfluss. Der Gitarrist Dennis versetzt uns über das ganze Album in Erstaunen, da sein Spiel in allen Punkten dem von David Gilmour sehr nahe steht. André Bläute ist mit seinem Gesang davon „besessen, auch seinen Floydschen Senf dazu zu geben“. Man kann sie auch mit den deutschen RPWL oder den Engländern von Mostley Autumn um ihren Gitarristen Brian Josh vergleichen.

Das Eröffnungsstück „Crying Of The Whales“ stellt das alles sehr fein dar. Über die ganzen 10 Minuten verspürt man Floyd. Man nimmt sogar das Schreien der Wale wahr. Dieser herausragende Titel allein verdient den Kauf der CD. Aber er steht nicht alleine da, und das ist die Stärke des Albums. „Journey’s End“ fügt sich über das erste Stück mit Schreien aus der Meerestiefe ein, fortgesetzt von kraftvollem, reißendem Gesang, welcher, abgelöst durch ein Gitarrensolo, ein exponentielles Feeling erzeugt. Gänsehaut garantiert! Ein anderes meisterhaftes Stück „Whale Massacre“ erzählt sehr gut, was es sagen will. Es beginnt über einen dramatischen Ton mit untergehender Stimme, bevor ein langes Gitarrensolo Töne wie das Schreien der Wale enthüllt. Der Gesang kommt in einer „Wish You Were Here“-würdigen Stimmung und selbstverständlich hat der Gitarrist mit einem langen Solo-Epos das letzte Wort, welches Gänsehautdorne wie Rückenflossen verursacht.

„Natures Voice“ kommt mit seiner musikalischen Konstruktion und Vocals RPWL sehr nahe. Das Stück ist einfacher und zeigt einen kommerziellen Ansatz. Auch „Point Of No Return“ zeigt ein kommerzielles Potential, welches besser geglückt ist als das vorhergehende. „All These Walls“ beginnt mit einer Acoustic-Gitarre und kraftvollem Gesang, eine Ballade zwischen Machiavel und RPWL. Schließlich bringt uns Abarax mit dem 2. Teil des Titelstückes auf die Floydsche Erde zurück. Dieses Mal geht es weniger um Gesang als um gesprochenen Text, welcher über die Synfonie der Keys dem Titel eine dramatische Steigerung verpasst.

Pink Floyd liefert uns seit einem Dutzend Jahren nichts mehr. Gilmour tat gut daran, ein exzellentes Soloalbum ab zu liefern, aber dieses Opus von Abarax ist besser, da es im Gegensatz zu Gilmour eine Pink Floyd-Atmosphäre bietet. Es ist also wärmstens an Liebhaber der Epoche „Meddle“ oder „Wish You Were Here“ zu empfehlen.

(vielen Dank an André Grasekamp für die Übersetzung)

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MARK HUGHES / DPRP   (source: official "Crying Of The Whales"  release 2006)

Abarax are a new progressive band hailing from Enger in North Germany. Well maybe not so new as it seems that the group is a side project of a band called Taste Of Timeless, that have been around since 1993. The two groups also seem to share essentially the same personnel: Udo Grasekamp (keyboards), his three sons Dennis (guitar, drums, bass, vocals), André (bass) and Michael (drums, guitar and piano), along with Howard Hanks (guitar), André Blaeute (vocals and guitar) and Peter Schlüter (keyboards). However, of these musicians only Udo, Dennis, André B and Howard appear on the album. The band state that the album “describes the imaginative truth about the whales and the reasons for their existence", make of that what you will.

Let's make no bones about this, the album is firmly influenced by Pink Floyd, a group who are thanked for 'inspiration' in the CD booklet and mentioned twice in the Cyclops press release. So from the off one should have a fair idea on the style of music on offer. However, the band are not as eclectic as the Floyd, and certainly not as angst-ridden. The main similarities come in the epic guitar soloing which is prevalent throughout the album particularly on the longer tracks, some of which are essentially one long solo! Having said that, the album is infused with melody, harmony and a high degree of taste. The solos are structured, thoughtful and interesting to listen to, which is a definite bonus.

On a concept album about whales it would be tempting to include a mass of whale song and although such samples are used, particularly on the intro to Journey's End, they are nicely blended into the compositions. This track also features some nice group harmonies and atmospheric synth playing prior to the layered guitar solo with definite Gilmour overtones. Epic track Whale Massacre begins with synthesised strings, some high range vocals (sounds like at least one female voice but no female singers are credited) and a melancholic harmonised guitar. Very atmospheric with a funereal bass line the effect is dramatic and emotive.

Elsewhere Nature's Voice mixes acoustic guitar and Hammond organ in a more commercially sounding song, Point Of No Return is more bombastic and keyboard dominated (but still with the inevitable guitar solo), Part Of Evolution is pretty much filler material and All Of These Walls is a more soulful number. The title track top and tails the album and despite the rather limpid narration is a strong piece of writing.

If you are a fan of symphonically orientated progressive rock with a strong emphasis on guitar solos then Abarax are well worth checking out as they are very good at what they do. In addition, the CD booklet contains some marvellous photography!

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Luca Alberici / Tales of Wonder (Italien)  (source: official "Crying Of The Whales"  release 2006)

Potrei occupare buona parte del commento su "Crying Of The Whales" degli Abarax, elencando lo sconfinato numero di gruppi, più o meno recenti, che ne hanno chiaramente influenzato la realizzazione, ma sarebbe noioso, poco elegante ed inutile, anche perché lo stesso discorso potrebbe valere per moltissime uscite recenti.
Iniziamo male ? Dipende dai punti vista: forse si, ma solo per il fatto che avrete già capito che questi 7 signori tedeschi propongono una musica per larghi tratti palesemente derivativa, anche se accompagnata da un'onesta e spontanea dichiarazione d'intenti.
Eppure vi diro' che, nonostante questo, a me il disco è piaciuto e neanche così poco, essendo uno di quei casi in cui l'assoluta mancanza di originalità non ne compromette affatto la bontà. Immaginate gli ultimi Pink Floyd ed i Mostly Autumn (da cui peraltro derivano a loro volta) ed aggiungete un tocco di musica d'ambientazione con una dose di tristezza e malinconia ancor più accentuata; ciò non stupirà poiché il substrato concettuale che anima i testi del disco è incentrato sull'annoso problema della salvaguardia delle balene che notoriamente ha sempre ispirato realizzazioni vicine alla musica di rilassamento del corpo e della mente.
I brani sono otto, come detto ridondanti di cliché e spunti già sentiti, ma tutti (nessuno escluso) abilmente assemblati e ciascuno contraddistinto da almeno uno spunto degno di tal nome: tra questi porrei alla vostra attenzione entrambe le parti di "Crying Of The Whales", "Whale Massacre" e le due ballate "Natures Voice" e "All These Walls".
Gli amanti del prog sinfonico romantico, delle familiari ritmiche floydiane e dell'ottimo solismo gilmouriano disseminato in ogni dove, sappiano che "Crying Of The Whales" non è una sterile ed inutile fotocopia e come tale merita una considerazione particolare. Consigliato.

 

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I could write most of my review of Abarax's debut "Crying Of The Whales" listing the large number of progressive bands who have wielded a deep influence on it. But I think It would be boring, not so polished and totally useless.
Is this the beginning of a bad review ? Of course it depends which are your expectations: undoubtedly these seven german musicians play a derivative and not so original music, but they didn't hide behind it and, believe me, I like the music a lot !!
Try to imagine the latest Pink Floyd and Mostly Autumn mixed up with a certain kind of sad and melancholic ambient music; this approach to music is so well tuned with the concept based on the age-old problem of whales preservation.
"Crying Of The Whales" features eight lengthy songs, each one bringing an interesting cue: my favourites are the two parts of the title-track, "Whale Massacre" as well as the ballads "Natures Voice" and "All These Walls".
The true lovers of symphonic and romantic rock, the familiar Floydian atmospheres and the guitar playing a-la Gilmour-Latimer, must know that "Crying Of The Whales" is not an unproductive and useless copycat and so it's worthy of consideration.

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Van Stichel (Belgium) for Progarchives  (source: former "Crying Of The Whales" promo-cd)

True symphonic German band. Very ecological (remember Don't Kill The Whale ?). Main theme of their album is the defense of the whales. Mixing politics and prog rock does not happen that much which is a good thing I believe. But as long as the concern is mother nature I see nothing wrong in doing so. It is also a major point of interest in Germany (not the whales but environment in general). The suite "Crying Of The Whales" (two parts for a total of more than 18 minutes) is very melodic and at times "spacey" (reminds me often of Land's End). Second part has an intro à la "Shine On You Crazy Diamond" (you would agree that there are worse references, right ?). It is the most accomplish and the best track here. The spacey moments are present as well in the mini-suite "The Journey - Journey's End". Same Land's End (early period) influences. Vocals are not great but above average for a German band although this problem really arises in the short tracks "The Tears of the Whales" and "Salty Sting". Text is more read that sung. The longest track "Whale Massacre" is quite emotional and pessimistic. Shall we really let that happen ? Wonderful guitar solo to close the number. Same applies to "Nature's Choice" with good vocals as well. "Point of No Return" is the most rocky song. Kansas like (not only due to its title). This is a well balanced track : instrumental & vocals perfectly combined. Same type of construction for "All These Walls" : mellow vocal intro that leads to a brilliant guitar solo. This is symphonic at his best. Maybe lacking of personality but still a very good first effort. Four stars.

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